Ein kleiner Rückblick zwischendurch

Ich habe vor ein paar Tagen ein neues Tagebuch begonnen.
Es ist spannend. Lange, lange Jahre habe ich kein Tagebuch geschrieben, weil ich leider die Erfahrung gemacht habe, dass diese von anderen gelesen wurden und das Geschriebene dann „gegen“ mich verwendet wurde.
Ich hatte es dann zwar immer wieder probiert, aber ziemlich halbherzig.
Mittlerweile definiere ich für mich aber auch ein Tagebuch etwas anders. Es sind halt einfach Gedanken, Notizen oder dergleichen, die ich an bestimmten Tagen niederschreibe.
Es ist tatsächlich so, dass ich noch immer nicht täglich schreibe, aber ich schreibe deutlich mehr als früher.
Mitte letzten Jahres habe ich bei der Ikea Notizbücher gefunden, die mich einfach sehr angesprochen haben und die für mich die perfekten Tagebücher sind *lach*. Die mich aus irgendeinem Grunde einfach „inspirieren“ und zum Schreiben „verführen“ *lach*.
Ich weiss, dass das schräg klingt… Aber ich brauche wohl doch eine gewisse „Stimmung“, in die mich diese Büchlein aus irgendeinem Grunde versetzen können. Schräg. ^_^Wie dem auch sei.
Ich  habe die Einträge des letzten 3/4 Jahres gelesen und es ist spannend, was sich in dieser Zeit alles getan und gelöst hat.
Und es gab mir auch einige Erklärungen für manche Dinge, die momentan am Laufen sind. – Auch und besonders auf spiritueller Ebene.
Die angekündigten Lektionen „Stille“ und „(Zu)Hören lernen“ sind im vollen Gange X-D.
Und ich bin ein wenig stolz darauf, welche großen Schritte ich in Bezug auf die Trauma-Bewältigung und das  Zusammenfügen meines Lebenspuzzles gemacht habe.
Diese ganze bewältigte Arbeit nachzulesen… Macht erst noch mal so richtig bewusst, was für Brocken da angepackt und langsam abgetragen worden sind, bzw. abgetragen werden.
Das hinterlässt ein ziemlich gutes und angehmes Gefühl. 🙂

Tja, irgendwie ist es doch recht schön, solche Dinge auch wirklich greifbar nachlesen und -vollziehen zu können. 🙂

LG&BB
Siat

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4 Antworten

  1. Alexis Sólveig Freysdóttir

    Finde ich gut, dass du es wieder probierst.
    Ich hab die Erfahrung gemacht, dass man mein Zeug auch gelesen hat und daher bin ich immer misstrauisch. Die wirklich wichtigen Dinge und Erkenntnisse schreibe ich niemals auf… was schade ist, das sie auch mir selbst verloren gehen.

    26. Juli 2014 um 13:51

    • Danke :).

      Es ist schon ein ziemlich heftiger Vertrauensmissbrauch *find*, das Tagebuch eines anderen einfach so zu lesen. Ich find das echt übel.
      Bei meinem Stern weiss ich eigentlich, dass ich sicher bin und das er meine Sachen nicht anrührt. Daher probiere ich das halt auch wieder für mich aus.
      Trotzdem ätzend, dass eine gewisses Misstrauen drinsteckt…

      Es gibt auch einige Dinge, die ich (immer noch) nicht aufschreibe… Aber mal sehen, vielleicht probiere ich das irgendwann mal. 😉
      Wie gesagt, eigentlich sind die „Umstände“ dafür ja recht günstig X-)

      26. Juli 2014 um 13:58

  2. „[…] Sorge dafür, daß sie ihren eigenen Schreibtisch bekommt und lass‘ die Finger davon“ (Robert A. Heinlein)

    Das gilt auch für Handtaschen, Tagebücher und Deinen Computer. Und ich werde immer große Probleme damit haben, etwas aus Deinen Sachen rauszusuchen, auch wenn Du mich explizit dazu aufforderst, mein Schatz 😉

    28. Juli 2014 um 15:10

    • :-* *lach*
      Ich weiss, mein Stern :).

      29. Juli 2014 um 19:04

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